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Gott fährt mit

12.11.2015 CJD Erfurt « zur Übersicht

Nicht absteigen trotz Gegenwind

Vermutlich kennt das jeder von uns…wir schauen oft auf zu Menschen, die uns inspirieren, Kraft geben oder große Dinge bewirkt haben. Wir lesen Biografien und Lebensgeschichten, die uns tief im Herzen berühren, begeistern, antreiben und unseren eigenen Jammerpegel nochmal überdenken lassen. Wir ziehen den Hut vor Menschen, die aus Schicksalsschlägen neuen Mut zum Weitermachen gewinnen – kurz gesagt wir bewundern still die Menschen, die immer wieder aufstehen, weitergehen und wachsen anstatt zu zerbrechen. Und manchmal ist genauso ein Mensch ein Kollege, den man täglich sieht, der einem jeden Morgen freundlich ins Gesicht lächelt und der immer für einen Spaß zu haben ist.
Glauben Sie nicht? Dann lassen sich von den Lebensspuren von Dietrich Merker, einem Kollegen aus den Erfurter Werkstätten, anregen, einfach dankbar zu sein, für das was jeder von uns seinen Lebensweg nennen darf.

Der Anfang

29. August 1999, 16:15 Uhr: An der Einmündung einer Straße stehend beobachtete ich den Verkehr und biege mit meiner MZ ETZ 250 links ab. Dabei übersehe ich ein parkendes Auto. Zu spät zum Bremsen. Mein Knie rammt sich ins linke Rücklicht: Trümmerfraktur des Kniegelenks.

Kurz zuvor – im Juni – hatte ich per Gerichtsbeschluss das Sorgerecht für meinen 7-jährigen Sohn erhalten. Unsicherheiten setzten sich fest, wie es weitergeht im Leben. Ich war alleinziehend und dachte: Verliere ich mein Kind jetzt wieder, wo ich es doch gerade gewonnen habe? Eine Sicherheit hatte ich, dass ich ein „Krüppel“ bleiben würde.

Mit den Folgen leben

Vier Jahre regelmäßiger Krankenhausaufenthalte folgten – Jahre mit Schmerz und ohne Hoffnung auf Besserung. In dieser Zeit veränderte sich mein gesamtes Umfeld. Alte Freunde kamen nicht mehr, neue Freunde traten in mein Leben und ich hatte eine Entscheidung zu treffen, die mir sehr leicht fiel: Ich ließ mein Kniegelenk versteifen, um die Dauerschmerzen einfach loszuwerden. Da ich weiterhin Motorrad fahren wollte, rüstete ich vor der Operation meine AWO 425 mit einem Beiwagen, einer Fußbremse links und einer Handschaltung rechts um. Als Schlosser viel mir das nicht schwer. In diesen Jahren 1992-2003 kam jedoch noch etwas Entscheidendes hinzu: die Suche nach neuen Lebensinhalten. Mit einem Freund, der Pfarrer wurde, setzte ich mich manches Mal zusammen und überdachte meine weltliche Sicht, fragte nach der Bibel, dem Glauben und Jesus.

Warum arbeiten nicht gleich Geld verdienen bedeutet und was der Kolben in einem Motorradzylinder mit dem Leben und vor allem mit Gott zu tun hat, erfahren Sie, wenn Sie die ganze Geschichte unseres AlltagsHELDEN Dietrich Merker lesen.

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