Das CJD - Die Chancengeber CJD Erfurt
Immobilienmanagerin Nicole Ziehn


Nicole Ziehn hat einen Job, den es im CJD in Thüringen noch nicht so lange gibt. Seit einem halben Jahr kommt sie bei uns als Immobilienmanagerin mit den unterschiedlichsten Menschen und Themen in Kontakt. Sie betreut den gesamten Immobilienbestand und ist die Schnittstelle zwischen kaufmännischer und technischer Steuerung. Auf ihrem Tisch landen Aufgaben rund um Reparaturen, Umbauten, Instandhaltungsmaßnahmen, Mietverträge und vieles mehr. Im Interview erfahren wir von Frau Ziehn unter anderem, welche Neubauten gerade geplant sind und was ihren Beruf für sie spannend macht.

Frau Ziehn, was muss man sich unter dem Job „Immobilienmanagerin“ vorstellen?


Wer in der Immobilienwirtschaft arbeitet, begleitet die Immobilien von der ersten Minute an oder gestaltet sie völlig neu. Im CJD komme ich in meiner Schnittstellenfunktion mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Beispielsweise beim Dialog mit Architekt und Baustatiker während einer Planungsphase oder bei der Auswahl von Handwerkern und Fachunternehmen, die uns bei Umbauten, Reparaturen oder Instandhaltungsmaßnahmen mit ihrem Know-How unterstützend zur Seite stehen. So tauche ich auch regelmäßig in das Geschehen vor Ort auf den Baustellen ein.

Räumliches Vorstellungsvermögen und bautechnisches Grundwissen sollten bei einem Immobilienmanager vorhanden sein. Hier ist die Beachtung von gesetzlichen und rechtlichen Vorschriften unabdingbar. Es müssen Genehmigungen bei den zuständigen Behörden eingeholt werden. Auch für die Immobilienverwaltung ist, neben den geforderten Sozialkompetenzen und dem sicheren Umgang mit Zahlen, ein technisches Grundwissen mitzubringen, damit man weiß, welcher Handwerker in welcher Situation zu beauftragen ist.

Warum haben Sie sich für das CJD Thüringen, also ein Bildungs- und Sozialunternehmen entschieden?

Da gibt es verschiedene Gründe. Zum einen sind es die interessanten Aufgaben, die mein Job mit sich bringt. Außerdem habe ich ein tolles Team und weiß die positive Arbeitsatmosphäre zu schätzen. Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Es gibt eine Gleitzeitregelung, so kann ich als Mama von zwei Kindern Familie und Arbeit gut unter einen Hut bringen. Und bei der Arbeit kann ich meine individuellen Wünsche und Ideen einbringen. Kurz gesagt, im CJD stimmt die Work-Life-Balance.

Mit welchen 5 Schlagwörtern würden Sie Ihren Job beschreiben?


Vielfältig, interessant, flexibel, herausfordernd und viel Menschenkontakt.

Welche Eigenschaften sind wichtig für Ihre tägliche Arbeit?


Flexibilität ist ganz wichtig, denn Prioritäten müssen ständig neu gesetzt werden. Zudem spielen Problemlösungswille, Kommunikationsfreude und Durchsetzungsvermögen eine große Rolle in meinem Job.

Wie sieht so ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?

Das Alltagsgeschäft besteht aus Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -verteilung bezogen auf die verschiedenen Immobilien. Das reicht von der Objektbetreuung, über die Ausarbeitung von Mietverträgen für unsere Kunden, bis hin zur technischen Diskussion über verschiedene Heizsysteme. Eine ganz wichtige und tägliche Schnittstelle ist die Haustechnik. Ohne sie würden viele Probleme nicht bewältigt werden können. An dieser Stelle deshalb ein ganz großes Dankeschön an mein Team.

Im CJD Thüringen bin ich für insgesamt 13 Immobilienstandorte in Erfurt, Ilmenau und Hohenleuben verantwortlich. Derzeit planen wir beispielsweise in Erfurt zwei Neubauten. Zum einen wird für unser Wohnangebot „Haus Lebensbaum“ ein neues Objekt entstehen, in das die Bewohner einziehen werden. Zum anderen wird auf dem Gelände der Christophorusschule eine neue Turnhalle gebaut. Für beide Projekte liegt der Baubeginn in diesem Jahr. Außerdem wird in der Wäscherei in der Donaustraße eine Klimaanlage eingebaut, damit die Kollegen dort auch im Sommer einen kühlen Kopf bewahren können. Mein Job bringt also täglich die unterschiedlichsten Aufgaben mit sich.

Mit welchen Herausforderungen müssen Sie sich im Berufsalltag auseinandersetzen?

Die Dynamik auf den Wohnungsmärkten, sich rasch ändernden politischen Vorgaben und die Digitalisierung stellen nicht nur mich als Immobilienmanagerin immer wieder vor inhaltliche Herausforderungen, sondern sorgen für einen grundsätzlichen Imagewandel des Berufsbildes. Flexibilität ist gefragt, Daten rücken in den Vordergrund. Die Zukunft wird digital.

Haben Sie als Immobilienmanagerin einen typischen 9-to-5-Job?

Ein Achtstundenjob mit festen Arbeitszeiten ist in meinem Berufsfeld zwar üblich, muss es aber meiner Meinung nach nicht sein. Viele Arbeitgeber erwarten Flexibilität nicht nur von ihren Mitarbeitern, sondern geben diese auch gerne zurück. So ist es auch im CJD. Einige Wochenstunden kann ich sogar im Home Office erledigen.

Was ist für Sie das Besondere an Ihrem Beruf?

Die Vielfältigkeit und die immer neu hinzukommenden Aufgaben. Es tauchen immer wieder neue, spannende Fragestellungen auf. Es wird in meinem Job also nicht langweilig und das liebe ich.


13.02.2019