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Neuer Fachbereichsleiter im CJD Thüringen stellt sich vor

27.08.2018 CJD Erfurt « zur Übersicht

Das Team von TalentVERSTÄRKERN, KompetenzENTWICKLERN und BerufsBERATERN der Erfurter Werkstätten hat einen neuen Fachbereichsleiter. Seit Anfang August ist Dr. Jürgen Strimmer verantwortlich für den Bereich Arbeit und Beschäftigung im CJD Thüringen. Vergangene Woche hat er sich allen Werkstattmitarbeitern vorgestellt. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um dem 40-jährigen, gebürtigen Österreicher ein paar Fragen zu stellen.

Herr Dr. Strimmer, wie sind Sie zum CJD gekommen?

Im Grunde war es ein großer, glücklicher Zufall. Nachdem ich meine Tätigkeit bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. beendet hatte, suchte ich eine Stelle für Betriebswirte im sozialen Bereich. Davon gibt es nicht besonders viele. Die Fachbereichsleitung im CJD bietet mir die Chance, genau das zu machen, was ich mir vorgestellt habe. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich diese Herausforderung annehmen kann.

Sie sind als neuer Fachbereichsleiter Arbeit und Beschäftigung bei uns tätig. Was kann man sich darunter vorstellen?

Ich bin für die fachliche und personelle Leitung des Fachbereichs zuständig. Konkret wären dies die Werkstatt, das Förderzentrum, der Begleitende Dienst und natürlich auch die Arbeitsangebote im Zweckbetrieb.

Die ersten Wochen liegen bereits hinter Ihnen. Wie sieht im Moment ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag aus?

Das Schöne an dieser Stelle ist, dass es keinen typischen, langweiligen Arbeitstag gibt. Jeder Tag ist anders, bietet andere Herausforderungen und andere Erfolgserlebnisse. Momentan nutze ich einen großen Teil meiner Zeit dafür, den Fachbereich und die einzelnen Einrichtungen kennenzulernen. Ich hospitiere in den verschiedenen Gruppen, stelle mich den Mitarbeitern vor und versuche, die Zusammenhänge zu verstehen.

Was würden Sie im Bereich der Erfurter Werkstätten am liebsten ändern, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Auf diese Frage fallen mir spontan zwei Dinge ein. Zum einen wären dies die räumlichen Gegebenheiten, die sich zwar in einem guten Zustand befinden, durch das laufende Wachstum jedoch etwas eng geworden sind. Der eine oder andere Erweiterungsbau wäre sicherlich wünschenswert. Und auf der anderen Seite würde ich es sehr begrüßen, wenn wir uns nicht an den starren Personalschlüssel halten müssten und weitere Fachkräfte zur Unterstützung einstellen könnten. Leider habe weder ich noch das CJD in der Lotterie gewonnen, deshalb werde ich daran nichts ändern können.

Welche Herausforderungen werden vermutlich auf Sie zukommen in der Planung künftiger Arbeitsangebote?

Wenn ich diese Frage beantworten könnte, dann wäre ich gerade damit beschäftigt, meine zahllosen Lotteriegewinne in der Karibik zu verprassen. Herausforderungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht vorhersehbar sind und eine schnelle Reaktion erfordern. Aufgaben, denen wir uns in absehbarer Zeit stellen müssen, sind zum einen der demographische Wandel, und zum anderen die sich laufend ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Stichwort „Außenarbeitsplätze“ – Welche Entwicklungen sind hier zu erwarten?

Eine größere Auswahl an Außenarbeitsplätzen ist natürlich wünschenswert und auch eines meiner Ziele. Ich bin allerdings noch nicht lange genug im Unternehmen, um Aussagen zu künftigen Entwicklungen tätigen könnte.

Welche beruflichen Ziele haben Sie sich gesteckt?

Wenn ich auf meine ersten Wochen im CJD zurückblicke, kann ich guten Gewissens sagen, dass ich mein berufliches Ziel schon erreicht habe. Wenn es mir gelingt, den bereits sehr gut organisierten Fachbereich zu erhalten und laufend weiter zu entwickeln, kann ich mir gut vorstellen, diese Stelle die nächsten 25 Jahre weiter auszuüben.

Was motiviert Sie?

Eine sinnvolle Beschäftigung und ein angenehmes Arbeitsklima sind Motivation genug, um jeden Tag gerne auf Arbeit zu kommen.