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„Glaube ist unser Anker“ – Diskussionsabend mit Pfarrer Matthias Dargel

24.03.2017 CJD Erfurt « zur Übersicht

Gegenstände, Orte, Symbole, Handlungen oder Musik – Religiosität manifestiert sich für Jeden anders. Das macht auch den Glauben für alle, die ihn in sich hineinlassen, so einzigartig und besonders. Basis der Arbeit im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) e.V. ist das Unternehmensprofil, welches das CJD unter anderem als einen Ort der Begegnung mit Jesus Christus ausweist. Dazu gab es nun eine erste Abendveranstaltung, moderiert von Gesamtleiter Axel Stellmacher, der weitere folgen sollen.

„Glaube ist unser Anker“ – unter diesem Thema steht der Diskussionsabend am 22. März 2017 in den Räumlichkeiten des Erfurter CJD. Eingeladen sind alle interessierten Mitarbeitenden. Die Gesprächsrunde im „Raum der Stille“ in der Donaustraße eröffnet Matthias Dargel – Pfarrer und seit drei Jahren Vorstandssprecher des CJD. Er betont dabei: „Unsere Aufgabe als CJD ist es auch, die Religiosität der Menschen, die wir begleiten, wahrzunehmen und zu fördern. Es geht darum, dass wir als Mitarbeiter sprachfähig sind.“

Nach diesen einleitenden Worten erzählen Mitarbeitende, wie ihnen diese Religiosität im Arbeitsalltag begegnet. Im CJD-Kindergarten „Die kleinen Europäer“ nehmen die Kinder Jesus als Freund wahr. „Vor allem sein Durchsetzungsvermögen wird bewundert“, erzählt Mitarbeiterin Silvia Kleine. Und auch an die Mitarbeitenden im Ambulant Betreuten Wohnen wird immer wieder der Wunsch herangetragen, über Religion zu sprechen. In diesem Bereich ist es besonders herausfordernd, weiß Pfarrer Matthias Dargel, weil man sich in einer 1:1–Beziehung befindet und nicht sofort auf die Unterstützung Dritter zurückgreifen kann.

Persönliche Barrieren sollen dabei keine Rolle spielen. Dirk Damaschke, der gemeinsam mit Axel Stellmacher die Gesamtleitung des CJD Thüringen bildet, ruft an diesem Abend dazu auf, über den eigenen Glauben und persönliche Handlungsorientierungen zu sprechen. Es sei wichtig, für sich eine klare Position zu finden.

Einige der Anwesenden merken an, dass es fast immer an der Zeit fehlt, sich im Arbeitsalltag aktiv mit Religiosität auseinanderzusetzen und diese auch bewusst wahrzunehmen.

Eine weitere Frage, die im Rahmen der Veranstaltung diskutiert wurde: Kann ich nur über christliche Werte sprechen, wenn ich getauft bin? Dabei wurde deutlich, dass es darum geht, sich mit dem Glauben und christlichen Werten auseinanderzusetzen. Der Glaube an Gott und daran, dass er jeden Menschen als einzigartig, mit all seinen Stärken und all seinen Schwächen, geschaffen hat, ist eine der Grundlagen der pädagogischen Arbeit des CJD.